VPN-Verbindung nach Trennung automatisch wieder aufbauen

In den Netzwerkverbindungen kann man unter Windows ein VPN ohne Zusatzsoftware einrichten. Offenbar hat Windows 7 und 8 aber keine Möglichkeit, eine VPN-Verbindung nach Trennung automatisch wiederherzustellen. Bricht die Internetverbindung ab, z.B. weil der Router neu startet, trennt sich auch das VPN-Netzwerk. Als Anwender merkt man davon unter Umständen gar nichts.

Leider scheint es dafür keine eingebaute Lösung zu geben. Unter Windows XP gab es wohl die Möglichkeit, dass sich die Verbindung automatisch wiederherstellt. Aber die gibt es wohl nicht mehr.

Behelfslösung: rasdial.exe

Windows kann über die Kommandozeile via rasdial.exe eine VPN-Verbindung herstellen. Also kann man einfach alle paar Minuten den Befehl zum Verbindungsaufbau geben – besteht die Verbindung schon, passiert nichts.

Dazu hilft die in Windows integrierte Aufgabenplanung:

  1. Über Systemsteuerung, Verwaltung, Aufgabenplanung oder Windows+R drücken und taskschd.msc starten.
  2. Einfache Aufgabe erstellen. Einen Namen eingeben. Weiter.
    Aufgabenplaner
  3. Trigger: Täglich. Weiter, Wiederholen alle 1 Tage
  4. Aktion: Programm starten. Weiter.
  5. Programm/Skript: C:\Windows\System32\rasdial.exe, Argumente hinzufügen: “Name der VPN-Verbindung unter Windows” Benutzername Passwort
    Programm-Skript
  6. Kästchen ankreuzen: “Beim Klick auf Fertigstellen, die Eigenschaften für diese Aufgabe öffnen“. Fertig.
  7. In den Eigenschaften der Aufgabe unter Trigger, Bearbeiten: Wiederholen alle: X Minuten. OK.
    Trigger-bearbeiten

Dann wird die Verbindung alle paar Minuten automatisch neu aufgebaut, falls sie abgebrochen sein sollte. Leider taucht für eine Millisekunde ein kleines schwarzes Fenster auf.

Mit AutoHotkey könnte man das Fenster beseitigen und die Verbindung öfter als alle 5 Minuten prüfen lassen. Dazu aber vielleicht ein andermal.

Kontaktphotos im iPhone durcheinander?

Ganz kurze Notiz: Wenn die Bilder der Kontakte im iPhone aus unerfindlichen Gründen – z.B. nach Nutzung von SmartSync oder dergleichen – falsch zugeordnet sind, bei mehreren Kontakten auftauchen oder sonst wie falsch sind, würde ich Folgendes ausprobieren:

  1. Backup der Kontakte machen!!!
  2. Neu starten (ganz ausschalten, wieder anschalten)
  3. Alle löschen und neu auf das iPhone laden (z.B. unter den iCloud- oder Exchange-Einstellungen Synchronisation für Kontakte ausschalten, dann wieder einschalten)
  4. Wenn alles nichts hilft: die Datei “AddressBookImages.sqlitedb-wal” unter /var/mobile/Library/AddressBook löschen. Dann stürzt das iPhone ab und erstellt die Bilderdatenbank neu. Das hat letztlich bei mir geholfen.

Alles auf eigene Gefahr. Die offizielle Lösung lautet wie immer: iPhone in iTunes wiederherstellen.

Transparente Tableiste in Chrome entfernen

Google Chrome ist ja ein ganz netter Browser, bloß lässt sich leider fast nichts anpassen. Nachdem sie auch noch die vertikale Tableiste endgültig entfernt haben, nutze ich ihn kaum noch. Aber manchmal ist Chrome doch ganz nützlich.

Und dann hat man Windows 7, wo die Titelleiste der Fenster transparent dargestellt wird. Dadurch wird die komplette Chrome Tableiste transparent und die Tabs sind kaum lesbar. Da fragt man sich schon, ob die ihre eigenen Produkte selbst benutzen…

Immerhin erlaubt Chrome die Erstellung und Installation eigener Themes. Wenn man dort ein Theme mit den Defaulteinstellungen erstellt und installiert, ist die Taskleiste plötzlich nicht mehr transparent. Genau das habe ich getan:

Google Chrome Default-Theme installieren 

30 Minuten für Feng Shui am Arbeitsplatz

Habe mir eben die Mittagspause mit dem Buch30 Minuten für Feng Shui am Arbeitsplatz von Helga Vesper und Christian Zielke vertrieben. Hier folgt eine Kurzeinschätzung in 3 Minuten.

Und in der Tat, 30 Minuten kommt für das Buch ganz gut hin. Es liest sich schnell, locker und es ist sehr übersichtlich. Entsprechend kann es nur an der Oberfläche krazten, dafür wird einem aber einiges geboten.

1. Zauberformel oder fauler Zauber

Zunächst erklären die Autoren, dass Feng Shui eine jahrtausendealte Lehre aus china ist, die das Zuhause, die Geschäftsräume, das Unternehmen und das ganze Leben verbessern kann. Klingt gut.

Dann wird eine Übung vorgestellt, mit der man den Fokus auf seine Umgebung richten kann. Mir ist dadurch erst aufgefallen, wie viele spitze und eckige Gegenstände hier im Büro so rumstehen.

Die anschließende “Übung”, das Büro zu entrümpeln, habe ich dann mal übersprungen – das geben 30 Minuten sicher nicht her.

2. Nutzen Sie die Kraft Ihres Elements

Jetzt geht’s an’s Eingemachte. Es werden die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser vorgestellt, deren assoziierte Farben, Formen, Zahlen, positive und negative Eigenschaften sowie mögliche Berufe beschrieben. Diese Elemente hängen miteinander zusammen und bilden Kreisläufe. Aus Wasser entsteht Holz, woraus Feuer entsteht, wobei Erde sich negativ auf Wasser auswirkt, usw. In einer Jahrestabelle kann man nachlesen, welches Element welchem Geburtsjahr generell zugeordnet wird. Mein Element ist also Wasser, also fühle ich mich in der Nähe von Wasser wohl (was man von Hamburg wohl sagen kann). Ob mir die Farbe Blau gefällt, naja, siehe das Farbschema dieser Webseite. Eigentlich mag ich aber lieber Rot. Ich sollte mir silberne Metallgegenstände für’s Büro besorgen, z.B. einen runden metallenen Briefbeschwerer. Käme ich nie selbst drauf, aber schlecht finde ich das auch nicht. Ob es daneben weitere Faktoren gibt, oder ob das eigene Element definitiv nur am Geburtsjahr hängt, das weiß ich nun nicht.

3. Orientieren Sie sich an Ihrer guten Richtung

Es gibt also zwei grundsätzlich verschiedene “Richtungstypen” die sich aus der persönlichen “Kua-Zahl” ergeben. Diese ist wieder anhand des Geburtstags in einer Liste ablesbar. Meine Zahl ist also 8, meine “günstigen Richtungen” sind folglich NO, SW, W, NW. Entsprechend sollte ich mein Büro und Schreibtisch ausrichten. Die Richtung unterteilt sich dann noch mal in “Friede, Vitalität, Himmlischer Arzt, Langlebigkeit”.

4. Fördern Sie Ihre Lebensbereiche

Das “Bagua” bedeutet die Aufteilung des Raumes in 8 Bereiche (Himmelsrichtungen + Mitte). Die einzelnen Ecken sind Eigenschaften zugeordnet (z.b.: NO = Wissen, Gelb; S = Ruhm, Feuer, Rot). Den Norden (=Karriere) dient der Mitarbeitermotivation und Flow. Wenn man das ungünstig gestaltet, soll es zur Stagnation im Unternehmen kommen können. Durch entsprechende Gestaltung der Räume kann man die Bereiche “Reichtum, Ruhm, Vorgesetztenverhältnis, Wissen, Karriere, Kunden und Kreativität” verbessern.

5. Nutzen Sie die Energien im Raum

Die Energie im Raum wird gefördert durch Licht, Sauberkeit, Ordnung, abegrundete Ecken und geschwungene Wege. Gestört wird sie durch Disharmonie, Lärm, Pessimismus, Sturm, Elektrizität, Bodenverseuchung, Ecken und Kanten. Umgelenkt werden können energien durch Spiegel. Wenn die Toilette an einer ungünstigen Stelle liegt, reicht offenbar ein verspiegeltes WC-Schild… Naaaja.

Der zweite Teil des Kapitels, mit praktischen Ratschlägen, liest sich überzeugender: Der beste Arbeitsplatz hat den Rücken zur Wand und idealerweise auch Wände an den Seiten. Plfanzen sind immer gut (außer stachelige zu nahe), z.B. die Arecapalme. Man soll auf Farben, Klangspiele, abgerundete Formen und gewundene Wege achten.

6. Optimieren Sie Ihren Arbeitsplatz

Das letzte Kapitel ist gefüllt mit praktischen Ratschlägen und Zusammenfassungen der vorhergehenden Kapitel (wenn man nur 5 Minuten hat: hier lesen).
Also: feste Wand im Rücken, Tür und Fenster im Blick haben, in die eigene optimale Himmelsrichtung schauen, sein Element im Raum haben, etwas Stärkendes im Rücken haben (z.B. die Farbe seines Elements) und einen sauberen, leeren Schreibtisch haben.

Abgerundet wird dies mit einem kleinen Fallbeispiel und der persönlichen Feng Shui Checkliste.

Fazit

Eine nette kleine Einführung, die sich lohnt, wenn man die Mittagspause sinnvoll verbringen will. Es wurden definitiv mehr als 30 Minuten in das Schreiben des Buches investiert und das merkt man.

Bleibt zu sagen, dass das Buch von einer “vom Berufsverband für Feng Shui und Geomantie e.V” anerkannt ausgebildeten Feng Shui Beraterin geschrieben ist. Schön auch, dass der Mitautor “Feng Shui während seiner Beratertätigkeit in Hongkong kennen- und schätzen gelernt” hat. Vermisst habe ich aber einen chinesischen Namen, wenigstens in der Danksagung. Von daher sind die Inhalte im Groben sicherlich richtig, hinsichtlich der Details verliert es für mich ein wenig an Glaubwürdigkeit. Außerdem maße ich mir an behaupten zu können, welcher Teil des Buches von welchem Autor hauptsächlich verfasst wurde.

Aber bei aller Interkulturalität stünde ich eben auch einem chinesischen Bierbrauer zunächst skeptisch gegenüber, obwohl er wie jeder andere der Meisterbrauer vor dem Herrn sein könnte…

Programm vor Windows-Logon starten

Dieser Artikel wurde im Mai begonnen, aber nie wirklich fertiggestellt. Vielleicht ist er trotzdem für jemanden hilfreich, deshalb wird er jetzt einfach mal publiziert.

In einem der letzten Posts haben wir eine Batch-Datei erstellt, durch die eine verschlüsselte externe Festplatte beim Windows-Start eingebunden wird. Wenn diese Batch-Datei lediglich im “Autostart”-Ordner des Startmenüs liegt, wird sie erst nach Einloggen bei Windows gestartet. Programme, die vorher automatisch gestartet werden, können daher nicht auf die Daten der Festplatte zugreifen.

Dies lässt sich dadurch beheben, dass die Batch-Datei noch vor Einloggen ausgeführt wird. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist gpedit.msc.

 

Truecrypt-Laufwerke per Batch-Datei automatisch einbinden

Angenommen man hat eine oder mehrere externe Festplatten an den PC angeschlossen, die mit Truecrypt verschlüsselt sind. Diese Festplatten sollen beim Start von Windows automatisch als Laufwerke eingebunden werden, damit man mit ihnen arbeiten kann.

Das sollte ja kein Problem sein. Schließlich gibt es in Truecrypt die System Favorite Volumes, die bei Systemstart automatisch mit dem gleichen Laufwerksbuchstaben eingebunden werden. Idealerweise vor dem Start anderer Programme, damit diese direkt auf die externe Festplatte zugreifen können.

Oder sagen wir: werden sollten. Bei mir funktioniert das nämlich nur sporadisch. Vor allem wenn ich die USB-Ports wechsele oder weitere Datenträger anschließe, kommt Truecrypt offenbar mit den Laufwerksbezeichnungen durcheinander und mountet nichts.

Abhilfe schafft eine Batch-Datei. Man öffne Notepad oder einen Texteditor, speichere die Datei z.B. unter “mount.bat” ab und schreibe den Befehl zum Mounten eines Volumes hinein:

“c:\Program Files\TrueCrypt\TrueCrypt.exe” /v \\?\Volume{41e110e7-7a02-4170-dec4-001ae134ec62}\ /l E /a /s /quit

Dabei bedeuten die Optionen im Einzelnen

TrueCrypt.exe – der Installationspfad (könnte abweichen)
/v \\?\Volume{…}\ – der Volume Name
/l E  -  setzt den gewünschten Laufwerksbuchstaben auf E:
/a – mounte es automatisch
/s – keine Benutzerinteraktion
/quit – schließe das TrueCrypt-Fenster, wenn das Einbinden abgeschlossen ist

Und was ist mit dem Passwort?

Mit dem Schalter /p “Passwort”  könnte man das Passwort in der Batchdatei angeben. Das ist aber höchst riskant! Da kann man das Verschlüsseln eigentlich auch gleich sein lassen. Deswegen verwende ich es nicht.

Was also tun? Schließlich soll das Volume automatisch eingebunden werden.

Ich benutze dafür die pree-boot authentication mit gecachetem Passwort. Das lässt sich in Truecrypt unter System, Settings einstellen.

Dann wird das Passwort beim Anschalten des PCs einmalig abgefragt und wird in Windows automatisch auf alle zu mountenden Volumes verwendet. Witzigerweise ist es dafür nicht erforderlich, die Systemfestplatte tatsächlich zu verschlüsseln. Man könnte es also so einrichten, dass das Passwort abgefragt wird, der PC bei Drücken der ESC-Taste trotzdem ganz normal bootet. Dennoch würde ich grundsätzlich empfehlen, die Systemfestplatte zu verschlüsseln. Gerade bei diesem Vorgehen ist es ja nicht einmal mehr Aufwand.

Die so erstellte Batch-Datei kann man jetzt in den Autostart-Ordner im Startmenü kopieren, dann wird das Volume bei der Windows-Anmeldung automatisch als entsprechendes Laufwerk gemountet. Demnächst folgt ein Artikel, wie man die Batch-Datei vor dem Anmelden bei Windows startet.

POST-Daten einsehen

Eine Funktion, die mir gerade einen längeren Briefwechsel erspart hat: Firebug, das Addon für Firefox, kann per POST verschickte Daten anzeigen.

Und zwar kann man im Netzwerk-Reiter den POST-Request auswählen. Dort bekommt man unter dem Post-Reiter alle verschickten Daten im Klartext präsentiert.

Das ist z.B. dann nützlich, wenn man sich eben bei einer Webseite registriert hat, sich aber nicht gemerkt hat, was man eben in’s Passwort-Feld eingetragen hat. Oder natürlich, wenn sich jemand anderes gerade einge—

Was ist der “Volume Name” meiner Festplatte?

Manchmal braucht man den “Volume Name” seiner Festplatte. Zum Beispiel, wenn man sie automatisch per TrueCrypt mounten möchte. Aber auch zur Datenrettung kann der Volume Name interessant sein.

Was ist also der “Volume Name”? Zunächst ist es nicht das “Volume Label”. Das Volume Label ist das, was im Windows Explorer als Name angezeigt wird. Das Volume Label kann man in den Laufwerkseigenschaften selbst bestimmen.

Über die Kommandozeile ist der Befehl zum Anzeigen des Volume Label: vol c: Das Volume Label kann ein (fast) beliebiger Wert sein. Daher eignet es sich nicht, um eine Festplatte oder Partition eindeutig zu identifizieren.

Wir brauchen den “Volume Name“, die interne Identifizierungsnummer, die Windows zum Zugriff auf das Laufwerk benutzt. Diese findet man mit dem Kommandozeilenbefehl mountvol. Dazu schließt man wenn möglich nur das betreffende Laufwerk an und öffnet ein Kommandozeilenfenster (Windows-Taste + R, cmd eingeben). Dort mountvol ohne Parameter eingeben und es wird eine Liste aller verfügbarer Volumes angezeigt.

Hier werden alle angeschlossenen Datenträger mit zugeordnetem Laufwerksbuchstaben und eben dem Volume Name angezeigt. Der Volume Name ist die Zeichenfolge, die hier aufgelistet wird:

\\?\Volume{VOLUME-NAME}\

Wenn es also darum geht, den Volume Name einer mit TrueCrypt verschlüsselten Festplatte zu finden, ist es meistens diejenige, deren kein Laufwerksbuchstabe zugeordnet ist.

Zu den weiteren Hintergründen: http://blogs.msdn.com/b/adioltean/archive/2005/04/16/408947.aspx

Bald folgt ein Artikel, wie man diesen Volume Name mit Truecrypt verwendet, um der Festplatte zuverlässig einen Laufwerksbuchstaben zuzuordnen.

Windows 7 und Novell Client

Es passieren ja die seltsamsten Dinge. Nach der Installation der automatischen Windows-Updates wollte plötzlich der “Speichern“-Dialog von Windows nicht mehr funktionieren. Egal welches Programm ich benutzt habe, das Fenster zum Speichern der Datei, und mit ihm das Programm, ist immer wieder einfach abgestürzt. Toll, wenn man gerade längere Zeit an einer Datei gearbeitet hat…

Glücklicherweise geben die Windows 7 Fehlermeldungen mittlerweile ein Minimum an Informationen preis. Zwar noch immer recht kryptisch, aber einigermaßen brauchbar. Dort wurde “CALWIN32.DLL” als möglicher Übeltäter genannt.

So weit so gut. Kurz auf der Novell-Homepage geschaut, das Problem ist offenbar auch bekannt. Die “offizielle” Lösung: In den Ordneroptionen (Start, “Ordneroptionen” eintippen) die Funktionen “Dateisymbol auf Miniaturansichten anzeigendeaktivieren und “immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigenaktivieren.

Hilft aber nichts. Jedenfalls nicht bei mir.

Nothilfslösung: Die Datei CALWIN32.DLL im Verzeichnis C:\Windows\System32\ einfach löschen. Das ist sicherlich nicht gesund und macht höchst wahrscheinlich irgendwas kaputt. Und es erscheint eine Fehlermeldung wenn man etwas speichern möchte. Aber immerhin funktioniert es wieder.

Vielleicht finde ich ja noch eine bessere Lösung…

Achtung: Diese Lösung ist absolut nicht zu empfehlen! Ich schreibe sie hier nur hin, damit der PC im absoluten Notfall einigermaßen benutzbar wird.

Rapid Reading #4

Tag 4: Eliminate Regressions And Speed Ahead

Heute wird trainiert, Wörter, Zeilen und Absätze nicht doppelt zu lesen und die Geschwindigkeit zu erhöhen.

Übung #4:

  1. Drei Minuten im Übungsbuch lesen, den Endpunkt mit einer 1 markieren (Finger nicht vergessen!)
  2. Den gleichen Abschnitt noch einmal für drei Minuten lesen, aber versuchen schneller zu werden. Schließlich hat man es ja schon einmal gelesen. Wieder den Endpunkt markieren.
  3. Noch einmal.
  4. Und noch einmal.
  5. Jetzt kommt die Test-Phase. Nach der Theorie hat man sich an die schnellere Geschwindigkeit gewöhnt. Jetzt für drei Minuten einen neuen Abschnitt im Buch lesen und die WPM ausrechnen.

Ich habe 437 WPM erreicht, etwas weniger als bei der letzten Übung, aber noch immer deutlich mehr also beim “normalen Lesen”.

Ein paar weitere Hinweise in diesem Kapitel:

  • Die Übung soll funktionieren, weil man sein Gehirn an schnelles Lesen gewöhnt. Klar kann man Abschnitte schneller lesen, wenn man sie schon einmal gelesen hat. Den Geschwindigkeitsvorteil soll man dann übertragen auf das Lesen neuer Abschnitte, weil schnelleres Lesen auch Gewöhnungssache ist. Das Auge braucht schließlich nur Sekundenbruchteile um die Wörter zu erfassen.
  • Übung macht den Meister.
  • Vielleicht hilft es, das Buch nicht flach auf den Tisch zu legen, sondern auf eine angewinkelte Stütze? Es kann sehr anstrengend sein, wenn man sich vorbeugen muss oder das Buch schräg betrachtet.