Flash hat eigene Cookies?

In diversen Internetratgebern steht, man solle regelmäßig cookiedie Cookies löschen – Privatsphäre und so. Bei Firefox geht das mittlerweile sehr bequem, einfach Strg+Shift+Entf auf der Tastatur drücken und bei Details Cookies auswählen. Außerdem kann man in den Privatsphäre-Einstellungen des Browsers einstellen, ob und wann neue Cookies angelegt werden dürfen.

Alle Cookies? “Nein!”, sagt wired in einem Artikel. Nicht nur der Browser speichert Cookies, auch das Flash-Plugin, das so ziemlich jeder installiert hat, speichert kleine Datenkrümel auf dem Rechner – egal ob Linux, Mac oder Windows. Diese werden von den Browsereinstellungen nicht tangiert. Besonders dreist: Löscht man die Browser-Cookies manuell, können sie über die weiterhin bestehenden Flash-Cookies einfach wiederhergestellt werden.

Flash-Cookies loswerden? Auf dieser Adobe-Seite (Hersteller von Flash) gibt es eine Liste aller installierten Flash-Cookies mit der Möglichkeit sie zu entfernen. Alternativ kann man seine Festplatte nach .SOL-Dateien absuchen. Bei Vista liegen diese z.B. im Ordner C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects\. Die kann man getrost löschen. (Möglicherweise verliert man dadurch allerdings seine Spielstände in Online-Flashspielen.)

Wer zukünftig mehr Kontrolle über die Daten auf seinem PC möchte, dem empfehle ich die Firefox-Plugins BetterPrivacy oder Ghostery. Wer Flash-Elemente nur selektiv aktivieren will, sollte Flashblock ausprobieren.

Bild: Wikipedia

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