Manchmal braucht man den “Volume Name” seiner Festplatte. Zum Beispiel, wenn man sie automatisch per TrueCrypt mounten möchte. Aber auch zur Datenrettung kann der Volume Name interessant sein.
Was ist also der “Volume Name”? Zunächst ist es nicht das “Volume Label”. Das Volume Label ist das, was im Windows Explorer als Name angezeigt wird. Das Volume Label kann man in den Laufwerkseigenschaften selbst bestimmen.

Über die Kommandozeile ist der Befehl zum Anzeigen des Volume Label: vol c: Das Volume Label kann ein (fast) beliebiger Wert sein. Daher eignet es sich nicht, um eine Festplatte oder Partition eindeutig zu identifizieren.
Wir brauchen den “Volume Name“, die interne Identifizierungsnummer, die Windows zum Zugriff auf das Laufwerk benutzt. Diese findet man mit dem Kommandozeilenbefehl mountvol. Dazu schließt man wenn möglich nur das betreffende Laufwerk an und öffnet ein Kommandozeilenfenster (Windows-Taste + R, cmd eingeben). Dort mountvol ohne Parameter eingeben und es wird eine Liste aller verfügbarer Volumes angezeigt.
Hier werden alle angeschlossenen Datenträger mit zugeordnetem Laufwerksbuchstaben und eben dem Volume Name angezeigt. Der Volume Name ist die Zeichenfolge, die hier aufgelistet wird:
\\?\Volume{VOLUME-NAME}\
Wenn es also darum geht, den Volume Name einer mit TrueCrypt verschlüsselten Festplatte zu finden, ist es meistens diejenige, deren kein Laufwerksbuchstabe zugeordnet ist.
Zu den weiteren Hintergründen: http://blogs.msdn.com/b/adioltean/archive/2005/04/16/408947.aspx
Bald folgt ein Artikel, wie man diesen Volume Name mit Truecrypt verwendet, um der Festplatte zuverlässig einen Laufwerksbuchstaben zuzuordnen.

3 Kommentare
Das passiert bei mir vielleicht 200ms lang, eine Zeitspanne, in der ich es unmöglich vermag, die entsprechenden Daten zu erfassen.
Hast du erst win+R gedrückt, dort “cmd” eingegeben, Enter gedrückt und im dann erscheinenden schwarzen Fenster mountvol eingegeben? Da müsste man hoch scrollen können.
Danke für die schnelle Reaktion! Insbesondere für sich im Selbststudium solche Sachverhalte aneignende Laien hilft eine solche idiotensichere Formulierung. Ich hatte vergessen “cmd” einzugeben.
Nun geht es. Danke!
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[...] TrueCrypt.exe – der Installationspfad (könnte abweichen) /v \?Volume{…} – der Volume Name /l E - setzt den gewünschten Laufwerksbuchstaben auf E: /a – mounte es automatisch /s [...]