Geringe Nachfrage

Veranstaltung: 27.10.2009
Anmeldefrist: 15.10.2009

Abgesagt wegen “zu geringer Nachfrage”: 2.10.2009

Wer findet den Fehler?

Optimale Spaltenbreite

Wie breit soll eine Spalte in einem Text sein? Entscheidend dafür ist die Lesbarkeit des Texts. Und natürlich das eigene ästhetische Empfinden. Eine Faustregel gibt die Website Rules of Thumb:

For magazines and similar publications, the columns should be the width required to set one and a half alphabets of lower-case letters in the typeface you are using.

Also: Die Textspalte in Magazinen und ähnlichen Publikationen soll genau so breit sein, wie anderthalb Alphabete in Kleinbuchstaben.

Damit bekommt man eine ansprechende Einteilung. Je nach Papierformat oder Druckmedium können sich daraus zwei- oder dreispaltige Layouts ergeben, in die man Illustrationen und Bilder einfließen lassen kann. Das ist natürlich eine Generalisierung, die für mehrspaltigen Text gilt – eben in Magazinen, Zeitungen oder Werbeflyern. Bücher und Webseiten haben meist breitere Spalten.

Wer sich das nächst-beste Magazin ansieht wird merken, dass die Regel ungefähr eingehalten wird. Der Text in Spalten ist auf einen Blick zu erfassen und spricht an. Als besonderes Gestaltungselement, etwa in Überschriften oder Textboxen, findet man dann doch längere Zeilen und breitere Spalten. Die Regel gilt also immer – bis auf die sie bestätigende Ausnahmen. Es ist auf jeden Fall ein Ausgangspunkt, den man seinen eigenen Vorlieben anpassen kann.

Test:
abcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmno
Zweieinhalb Alphabete. Auch gut, das hier ist ja kein Boulevardblatt.

Thematic: Javascript entfernen

Dieses Blog benutzt für die Darstellung das Thematic WordPress Theme Framework. Das lässt diese Seite technisch und äußerlich relativ gut aussehen, hat hervorragende Standardeinstellungen und ist sehr flexibel anpassbar. Mit sehr wenig Mühe lassen sich darauf basierend eigene Vorlagen erstellen oder von anderen veröffentlichte herunterladen.

In diesen Standardeinstellungen ist auch viel Überflüssiges. Ein Beispiel dafür ist das jQuery Superfish Plugin. Damit kann man tolle Menüeffekte erzielen, wenn man denn ein entsprechendes Menü auf der Seite verwendet. Ich tue dies derzeit beispielsweise nicht.

Dennoch werden die dazugehörigen Javascript-Dateien bei jedem Seitenaufruf geladen. Auf den Inhalt der Seite hat das zwar keine Auswirkungen, wohl aber auf die Ladezeit und die zu übertragenden Daten. Im Einzelnen werden die Dateien hoverIntent.js, superfish.js, supersubs.js und thematic-dropdowns.js geladen, ohne jemals benutzt zu werden.

Darstellung-EditorEs ist daher sinnvoll, die Einbindung der Dateien von vornherein zu deaktivieren, wenn man sie sowieso nicht braucht. In Thematic geht das folgendermaßen:

Man öffntet im WordPress Administrationsmenü den bei Darstellung den Editor und läd dort die Datei Theme-Funktionen (functions.php).

Dort gibt man am Ende, aber noch vor dem ?>, folgenden Code ein:

function childtheme_head_scripts(){}
add_filter('thematic_head_scripts','childtheme_head_scripts');

Dadurch wird das Thematic Framework angewiesen, die Scripts zukünftig nicht mehr zu laden. Wer möchte könnte hier auch eigene Scripts einbinden, z.B. Google Analytics. Allerdings erscheint es mir sinnvoller, diese direkt in das Theme einzufügen.

Der kleine Vogel

birdDer kleine Vogel saß in seinem Nest und wollte irgendwann fliegen lernen. Aber er wollte es besser lernen als seine Brüder. Seine Brüder sprangen nämlich einfach aus dem Nest, als die Eltern nicht da waren. Natürlich landeten sie mit dem Schnabel voran auf dem harten Boden, und der Vater hatte alle Mühe, sie wieder ins Nest zu tragen. So konnte das ja nicht gelingen. Der kleine Vogel wollte es besser machen, viel besser. Er wartete lieber, bis seine Flügel ausgewachsen waren.  Mit zu kleinen Flügeln kann man ja nicht fliegen, das hatte er schon früh erkannt.

Nach einigen Wochen war es dann soweit, der kleine Vogel und seine Brüder waren nun ausgewachsen und es ging an’s Fliegen lernen. Nur, der kleine Vogel wollte es besonders gut lernen, er würde irgendwann besonders gut fliegen können. Seine Brüder sprangen noch immer einfach so vom Nestrand in die Tiefe. Dabei schlugen sie wie wild mit ihren kleinen Flügeln aber, was sonst, sie landeten schon kurz darauf wieder mit dem Schnabel voran auf dem harten Boden. Der kleine Vogel schaute sich lieber andere Vögel an, um von ihnen zu lernen. Während seine Brüder sich Tag für Tag müde kämpften, konnte er aus der Ecke des Nests bequem die anderen Vögel beobachten. Der kleine Vogel ging schließlich mit Verstand vor. Und tatsächlich, er beobachtete Kraniche, Tauben, Spatzen und sogar Kolibris, bis er die Grundlagen der Aerodynamik verstand, wusste wie der Flügelschlag funktionierte und wann es Auf- und wann Abwinde gab, die es auszunutzen gilt. Er erkannte die Zusammenhänge, auf die es beim Fliegen ankommt.

Nach kurzer Zeit wollte er seinen Brüdern seine Erkenntnisse mitteilen. Aber die hörten nicht zu und schauten ihn nur verständnislos an. Dann hüpften sie an den Nestrand und sprangen mir nichts, dir nichts, einfach so hinab. Ab und zu haben sie immerhin einen günstigen Windstoß erwischt, und konnten ein paar Zentimeter segeln, bevor sie – wie so viele Male zuvor – mit dem Schnabel voran auf den Boden fielen. Der kleine Vogel konnte nur mit den Schultern zucken, er verstand seine Brüder nicht. Er würde schon noch das Fliegen richtig lernen, irgendwann.

Wieder vergingen Tage und noch immer saß der kleine Vogel im Nest. Er hatte mittlerweile Kontakt mit anderen kleinen Vögeln aufgenommen, um das Fliegen noch weiter zu erforschen, um es noch besser zu verstehen. Er schrieb nun lange Briefe an befreundete kleine Vögel, er diskutierte lange und ausgiebig über seine neuen Erkenntnisse. Viele Vögel jubelten ihm nun zu, keiner verstand das Fliegen besser als der kleine Vogel. Den einen oder anderen Artikel konnte er sogar in der Vogelzeitung publizieren. Ja, er war wahrlich ein Experte auf seinem Gebiet. Der kleine Vogel genoß seinen Ruhm, hörte aber nicht auf das Fliegen weiter zu erforschen.

Ab und zu kam einer seiner Brüder zu Besuch vorbei. Meist landeten sie mit einem heftigen Schlag eher ungeschickt mit dem Schnabel voran im Nest. Der kleine Vogel lachte dann, freute sich aber über den Besuch. Obwohl er schon immer ein wenig enttäuscht war, dass seine Brüder überhaupt nichts von seinen Erkenntnissen verstehen konnten. Sie wussten ja so wenig vom Fliegen. Aber irgendwann würden sie es schon lernen.

Flash hat eigene Cookies?

In diversen Internetratgebern steht, man solle regelmäßig cookiedie Cookies löschen – Privatsphäre und so. Bei Firefox geht das mittlerweile sehr bequem, einfach Strg+Shift+Entf auf der Tastatur drücken und bei Details Cookies auswählen. Außerdem kann man in den Privatsphäre-Einstellungen des Browsers einstellen, ob und wann neue Cookies angelegt werden dürfen.

Alle Cookies? “Nein!”, sagt wired in einem Artikel. Nicht nur der Browser speichert Cookies, auch das Flash-Plugin, das so ziemlich jeder installiert hat, speichert kleine Datenkrümel auf dem Rechner – egal ob Linux, Mac oder Windows. Diese werden von den Browsereinstellungen nicht tangiert. Besonders dreist: Löscht man die Browser-Cookies manuell, können sie über die weiterhin bestehenden Flash-Cookies einfach wiederhergestellt werden.

Flash-Cookies loswerden? Auf dieser Adobe-Seite (Hersteller von Flash) gibt es eine Liste aller installierten Flash-Cookies mit der Möglichkeit sie zu entfernen. Alternativ kann man seine Festplatte nach .SOL-Dateien absuchen. Bei Vista liegen diese z.B. im Ordner C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects\. Die kann man getrost löschen. (Möglicherweise verliert man dadurch allerdings seine Spielstände in Online-Flashspielen.)

Wer zukünftig mehr Kontrolle über die Daten auf seinem PC möchte, dem empfehle ich die Firefox-Plugins BetterPrivacy oder Ghostery. Wer Flash-Elemente nur selektiv aktivieren will, sollte Flashblock ausprobieren.

Bild: Wikipedia

ProcSysClock

Es gibt tausende Tipps und Tricks um Procrastination (bzw. Aufschieberitis) zu überwinden. Eine weit verbreitete und sehr einfache Methode ist es, die Uhr eine gewisse Zeit vor zu stellen. Das klappt oft ganz gut.

Allerdings tritt dabei schnell ein Gewohnheitseffekt ein. Wenn man die Uhr 10 Minuten vor stellt, dann zieht man eben immer 10 Minuten ab – schon hat man wieder die richtige Uhrzeit und kann seine Aufgaben wie gewohnt aufschieben.

ProcSysClock

ProcSysClock TaskbarNicht mit einer Procrastinator’s Clock! Sie stellt die Uhr vor, zwischen 0 und 15 Minuten. Aber es sagt nicht, um wie viel! Um 15:30 Uhr “echter Zeit” wird also irgend eine Uhrzeit zwischen 15:30 und 15:45 angezeigt.

Der Gedanke dahinter ist Selbstmotivation durch Selbsttäuschung: “Habe ich noch die vollen 15 Minuten Zeit? Oder ist es wirklich schon so spät? Im Zweifel sollte ich lieber schnell arbeiten…” Sachen schnell noch in der letzten Sekunde erledigen? Viel Glück.

Für (deutsches) Windows XP und Vista:
iconProcSysClock v0.1

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LitVZ.de

Eine notwendige, aber nicht unbedingt erfüllende Aufgabe beim Verfassen eines längeren Textes ist das Erstellen des Literaturverzeichnisses. Alle im Text genannten Werke müssen im Verzeichnis aufgeführt werden, und zwar entsprechend der vorgegebenen Formalia.

Eine bei Juristen übliche und von der Zitierfibel empfohlene Zitierweise ist die Folgende:

Hilgendorf, Eric/Frank, Thomas/Valerius, Brian, Computer- und Internetstrafrecht, Berlin 2005.

Leider gibt keine einzige mir bekannte Bibliothek und kein Online-Buchhändler die Informationen zum Werk in dieser Form aus. Das resultiert in einem umständlichen Marathon aus Kopieren und Einfügen.

Jetzt gibt es mein neustes Projekt, LitVZLitVZ.de – die Literaturverzeichnis-Suchmaschine! LitVZ listet die gefundenen Werke in der vorgegebenen Formatierung auf und erlaubt dadurch problemloses Kopieren und Einfügen der Daten in das eigene Literaturverzeichnis.

LitVZ greift auf die Amazon-Datenbank zurück, die leider sehr häufig manchmal nicht fehlerfrei ist. LitVZ versucht die Fehler teilweise zu verbessern, leider ist dennoch ab und zu manuelles Nachbessern gefragt.

Dafür gibt es ein sauberes Design ohne Schnickschnack. Einfach mal ausprobieren!

Auf der To-Do-Liste stehen allerdings noch folgende Punkte:

  • “Über LitVZ.de”-Seite erstellen, worum geht es überhaupt?
  • Ergebnisse verbessern
    • Orte statt Verlage anzeigen
    • Zwischen Autoren, Herausgebern etc. unterscheiden
    • Sammelbände und Kommentare richtig zitieren
  • Interface verbessern
    • Mehr als 10 Ergebnisse anzeigen
    • Original-Daten nach Klick anzeigen
    • Widgets, Applets, Plugins und Hacks
  • Feedback erleichtern
    • Einträge direkt als falsch markieren oder verbessern, Speichern in einer Datenbank
    • Feedback-Formular direkt in die Seite integrieren
  • Andere Zitierweisen auswählen
    • Umschalten zwischen verschiedenen Zitierstilen (Jura, Tabellenartig, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften)
    • Original-Zitat und Datenbank-Zitat anzeigen

Wenn du weitere Verbesserungsvorschläge hast, sende sie mir bitte direkt oder über das Feedbackformular zu! Und wenn du dich mit Webprogrammierung (PHP) auskennst und mithelfen möchtest um LitVZ noch weiter zu verbessern, melde dich bitte unbedingt bei mir!

Infoboxen ins ErfolgsWiki

UPDATE: Ich benutze nun nicht mehr die MediaWiki-Engine. Auf die Dauer wurde das einfach zu kompliziert. Bei DokuWiki sind Infoboxen mit dem Plugin box in 5 Minuten installiert.

Mal wieder ein eher technischer Beitrag. Ich wollte die schicken Infoboxen, die man auf verschiedenen Wikipediaseiten rechts oben sieht (z.B. bei Filmen), ins ErfolgsWiki implementieren. Ich frage mich ernsthaft, warum das so kompliziert sein muss – und warum sie nicht von vornherein im MediaWiki-Softwarepaket mitgeliefert  werden. Aber gut, dann eben per Handarbeit.

Sehr hilfreich war dabei die kurze Anleitung aus dem ETCwiki, ganz im Gegensatz zur verwirrenden “offiziellen” MediaWiki-Anleitung.

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JDarkRoom: Schreiben ohne Ablenkungen

Word ist ja ganz nett als Textverarbeitungsprogramm. Aber manchmal will man einfach nur einen Text schreiben, ohne von zu vielen Funktionen, Benachrichtigungen, Menüs usw. abgelenkt zu werden. JDarkroom ist eine ablenkungsfreie Schreibsoftware für Windows, eine Javaversion von Darkroom und ein Klon des Write Room für Mac.

Bei JDarkRoom geht es nur um Text. Das Programm ist bewusst schlicht gehalten, der Funktionsumfang ist ungefähr mit Windows Notepad vergleichbar: Keine Formatierungen, keine Multimediainhalte. Eigentlich gar nichts außer einem schwarzen Bildschirm, einem blinkenden Cursor und deinem Text.

Ich schreibe diesen Text gerade in grüner Schrift auf einem schwarzen Bildschirm. Das ist sehr angenehm für die Augen und hat das Flair von alten Hackerfilmen. Die wenigen Funktionen lassen sich dabei auch noch sehr flexibel anpassen, ich habe die Schriftart beispielsweise auf Segoe UI umgestellt, weil ich diese am Bildschirm sehr gut lesbar finde.

Zugegeben, das Programm hat noch Ecken und Kanten. Mir sind spontan einige Dinge aufgefallen, die ich persönlich verbessern wollen würde. Aber es hält was es verspricht: Ablenkungsfreies Schreiben.

Kleiner Tipp: Um Dateien direkt mit dem Programm öffnen zu können, kann man eine Verknüpfung dazu ins “Senden An”-Kontextmenü aufnehmen. Dazu unter Vista einfach eine Verknüpfung zur Exe  im Ordner “C:\Users\BENUTZER\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\SendTo“, unter Windows XP unter “C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZER\SendTo” erstellen.

Siehe auch den Erfolgswiki-Eintrag zu JDarkRoom und DarkRoom.

Alternativen:

Google Wonder Wheel

Schon gesehen? Google Wonder Wheel in den Suchoptionen:

Google Wonder Wheel

Das Google Wonder Wheel habe ich gerade eben durch Zufall entdeckt – und bin begeistert! Es zeigt in MindMap-Form relevante Suchbegriffe an, die eine Verbindung zum aktuell verwendeten Suchbegriff haben. Das ideale Brainstorming-Unterstützungs-Tool! So kann man sich – ganz ohne das eigene Brain - einen umfassenden Storm erklicken. Oder natürlich sich einfach inspirieren lassen. Jedenfalls kann man sich damit schnell einen Überblick verschaffen über eine Handvoll der wichtigsten Begriffe, die zu einem Themenfeld gehören.

Ich finde es super, dass MindMaps immer weiter Verbreitung finden. Ich benutze sie seit Jahren, für alles mögliche – von der Einkaufsliste bis zu Projektplänen. Ich bin froh, wenn sie so selbstverständlich werden, dass ich nicht erst erklären muss wie sie funktionieren, sondern sie gleich produktiv einsetzen kann.