ProcSysClock

Es gibt tausende Tipps und Tricks um Procrastination (bzw. Aufschieberitis) zu überwinden. Eine weit verbreitete und sehr einfache Methode ist es, die Uhr eine gewisse Zeit vor zu stellen. Das klappt oft ganz gut.

Allerdings tritt dabei schnell ein Gewohnheitseffekt ein. Wenn man die Uhr 10 Minuten vor stellt, dann zieht man eben immer 10 Minuten ab – schon hat man wieder die richtige Uhrzeit und kann seine Aufgaben wie gewohnt aufschieben.

ProcSysClock

ProcSysClock TaskbarNicht mit einer Procrastinator’s Clock! Sie stellt die Uhr vor, zwischen 0 und 15 Minuten. Aber es sagt nicht, um wie viel! Um 15:30 Uhr “echter Zeit” wird also irgend eine Uhrzeit zwischen 15:30 und 15:45 angezeigt.

Der Gedanke dahinter ist Selbstmotivation durch Selbsttäuschung: “Habe ich noch die vollen 15 Minuten Zeit? Oder ist es wirklich schon so spät? Im Zweifel sollte ich lieber schnell arbeiten…” Sachen schnell noch in der letzten Sekunde erledigen? Viel Glück.

Für (deutsches) Windows XP und Vista:
iconProcSysClock v0.1

Mehr lesen »

LitVZ.de

Eine notwendige, aber nicht unbedingt erfüllende Aufgabe beim Verfassen eines längeren Textes ist das Erstellen des Literaturverzeichnisses. Alle im Text genannten Werke müssen im Verzeichnis aufgeführt werden, und zwar entsprechend der vorgegebenen Formalia.

Eine bei Juristen übliche und von der Zitierfibel empfohlene Zitierweise ist die Folgende:

Hilgendorf, Eric/Frank, Thomas/Valerius, Brian, Computer- und Internetstrafrecht, Berlin 2005.

Leider gibt keine einzige mir bekannte Bibliothek und kein Online-Buchhändler die Informationen zum Werk in dieser Form aus. Das resultiert in einem umständlichen Marathon aus Kopieren und Einfügen.

Jetzt gibt es mein neustes Projekt, LitVZLitVZ.de – die Literaturverzeichnis-Suchmaschine! LitVZ listet die gefundenen Werke in der vorgegebenen Formatierung auf und erlaubt dadurch problemloses Kopieren und Einfügen der Daten in das eigene Literaturverzeichnis.

LitVZ greift auf die Amazon-Datenbank zurück, die leider sehr häufig manchmal nicht fehlerfrei ist. LitVZ versucht die Fehler teilweise zu verbessern, leider ist dennoch ab und zu manuelles Nachbessern gefragt.

Dafür gibt es ein sauberes Design ohne Schnickschnack. Einfach mal ausprobieren!

Auf der To-Do-Liste stehen allerdings noch folgende Punkte:

  • “Über LitVZ.de”-Seite erstellen, worum geht es überhaupt?
  • Ergebnisse verbessern
    • Orte statt Verlage anzeigen
    • Zwischen Autoren, Herausgebern etc. unterscheiden
    • Sammelbände und Kommentare richtig zitieren
  • Interface verbessern
    • Mehr als 10 Ergebnisse anzeigen
    • Original-Daten nach Klick anzeigen
    • Widgets, Applets, Plugins und Hacks
  • Feedback erleichtern
    • Einträge direkt als falsch markieren oder verbessern, Speichern in einer Datenbank
    • Feedback-Formular direkt in die Seite integrieren
  • Andere Zitierweisen auswählen
    • Umschalten zwischen verschiedenen Zitierstilen (Jura, Tabellenartig, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften)
    • Original-Zitat und Datenbank-Zitat anzeigen

Wenn du weitere Verbesserungsvorschläge hast, sende sie mir bitte direkt oder über das Feedbackformular zu! Und wenn du dich mit Webprogrammierung (PHP) auskennst und mithelfen möchtest um LitVZ noch weiter zu verbessern, melde dich bitte unbedingt bei mir!

Infoboxen ins ErfolgsWiki

UPDATE: Ich benutze nun nicht mehr die MediaWiki-Engine. Auf die Dauer wurde das einfach zu kompliziert. Bei DokuWiki sind Infoboxen mit dem Plugin box in 5 Minuten installiert.

Mal wieder ein eher technischer Beitrag. Ich wollte die schicken Infoboxen, die man auf verschiedenen Wikipediaseiten rechts oben sieht (z.B. bei Filmen), ins ErfolgsWiki implementieren. Ich frage mich ernsthaft, warum das so kompliziert sein muss – und warum sie nicht von vornherein im MediaWiki-Softwarepaket mitgeliefert  werden. Aber gut, dann eben per Handarbeit.

Sehr hilfreich war dabei die kurze Anleitung aus dem ETCwiki, ganz im Gegensatz zur verwirrenden “offiziellen” MediaWiki-Anleitung.

Mehr lesen »

JDarkRoom: Schreiben ohne Ablenkungen

Word ist ja ganz nett als Textverarbeitungsprogramm. Aber manchmal will man einfach nur einen Text schreiben, ohne von zu vielen Funktionen, Benachrichtigungen, Menüs usw. abgelenkt zu werden. JDarkroom ist eine ablenkungsfreie Schreibsoftware für Windows, eine Javaversion von Darkroom und ein Klon des Write Room für Mac.

Bei JDarkRoom geht es nur um Text. Das Programm ist bewusst schlicht gehalten, der Funktionsumfang ist ungefähr mit Windows Notepad vergleichbar: Keine Formatierungen, keine Multimediainhalte. Eigentlich gar nichts außer einem schwarzen Bildschirm, einem blinkenden Cursor und deinem Text.

Ich schreibe diesen Text gerade in grüner Schrift auf einem schwarzen Bildschirm. Das ist sehr angenehm für die Augen und hat das Flair von alten Hackerfilmen. Die wenigen Funktionen lassen sich dabei auch noch sehr flexibel anpassen, ich habe die Schriftart beispielsweise auf Segoe UI umgestellt, weil ich diese am Bildschirm sehr gut lesbar finde.

Zugegeben, das Programm hat noch Ecken und Kanten. Mir sind spontan einige Dinge aufgefallen, die ich persönlich verbessern wollen würde. Aber es hält was es verspricht: Ablenkungsfreies Schreiben.

Kleiner Tipp: Um Dateien direkt mit dem Programm öffnen zu können, kann man eine Verknüpfung dazu ins “Senden An”-Kontextmenü aufnehmen. Dazu unter Vista einfach eine Verknüpfung zur Exe  im Ordner “C:\Users\BENUTZER\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\SendTo“, unter Windows XP unter “C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZER\SendTo” erstellen.

Siehe auch den Erfolgswiki-Eintrag zu JDarkRoom und DarkRoom.

Alternativen:

Google Wonder Wheel

Schon gesehen? Google Wonder Wheel in den Suchoptionen:

Google Wonder Wheel

Das Google Wonder Wheel habe ich gerade eben durch Zufall entdeckt – und bin begeistert! Es zeigt in MindMap-Form relevante Suchbegriffe an, die eine Verbindung zum aktuell verwendeten Suchbegriff haben. Das ideale Brainstorming-Unterstützungs-Tool! So kann man sich – ganz ohne das eigene Brain - einen umfassenden Storm erklicken. Oder natürlich sich einfach inspirieren lassen. Jedenfalls kann man sich damit schnell einen Überblick verschaffen über eine Handvoll der wichtigsten Begriffe, die zu einem Themenfeld gehören.

Ich finde es super, dass MindMaps immer weiter Verbreitung finden. Ich benutze sie seit Jahren, für alles mögliche – von der Einkaufsliste bis zu Projektplänen. Ich bin froh, wenn sie so selbstverständlich werden, dass ich nicht erst erklären muss wie sie funktionieren, sondern sie gleich produktiv einsetzen kann.

Compliment File

Habe einen alten Artikel über die Komplimentsammlung ins Wiki übertragen.

OneNote: Bilder rotieren

OneNote 2007 ist ein großartiges Programm, um Gedanken zu organisieren, Ideen festzuhalten, Vorlesungsmitschriften übersichtlich zu gestalten und vieles mehr.

Eine Funktion fehlt allerdings, warum auch immer: Bilder rotieren. Bei mir kommt es beispielsweise ab und zu häufig vor, dass Ausdrucke oder Scans in OneNote im Querformat eingefügt werden und nicht im ursprünglichen Hochformat. Damit lässt sich natürlich nicht sonderlich gut arbeiten und die Texterkennung funktioniert auch nicht.

onenote-image-rotateIch war dann allerdings sehr positiv überrascht, ein kleines Tool zu finden, das die zusätzliche Funktion bereitstellt: Das Image Rotator Powertoy for OneNote 2007 (das Zip ist etwas versteckt am Ende des Artikels). Das funktioniert gut, tut genau was es verspricht. Dazu klickt man die neu erscheinende Schaltfläche “ImageTools” an und wählt die gewünschte Funktion (90° rotieren oder spiegeln) von der neuen Toolbar.

Natürlich wäre es schöner, wenn Microsoft die Funktion direkt in das Programm integrieren würde. Das Tool ist langsam und stürzt auch schon mal ab. Das Tool ist allerdings von einem Mitarbeiter von Microsoft selbst, was Hoffnung macht, dass eine so grundlegende Funktion nicht in OneNote 2010 vergessen wird, vielleicht sogar wie z.B. von PowerPoint gewohnt eine stufenloser Drehung mit der Maus.

ErfolgsWiki.de

Manchmal überkommt mich das Interesse am einen oder anderen Buch, Artikel, Blog oder Seminar zum Thema “Erfolg”, wie auch immer man diesen definieren mag. Beispiele dafür sind etwa Lerntechniken, Organisationsstrukturen oder kleine Tipps wie Entspannuntstechniken. Meistens beschränkt sich dieses Interesse darauf, wie bei jedem Lernprozess, ein paar nützliche Hinweise umzusetzen und den Großteil mittelfristig wieder zu vergessen.

Aus einer spontanen Idee heraus habe ich die Domain ErfolgsWiki.de registriert und die von Wikipedia bekannte WikiMedia-Software installiert. Das Einrichten ging erstaunlich schnell und problemlos. Damit ist eine Plattform geschaffen, bei der Artikel, anders als z.B. im ErfolgsBlog.com, nicht nach kurzer Zeit in der Versenkung verschwinden.

Und falls es nicht klappt kann ich es auf die Besucher schieben, die immerhin selbst etwas beitragen hätten können ;-)

☺Symbole im normalen Text

In den meisten Schriftarten sind die unterschiedlichsten Symbole oder Sonderzeichen vorhanden. Das ist jetzt weder etwas brandneues, noch ein großes Geheimnis. Trotzdem muss man erst einmal davon wissen und den Link bzw. den Suchbegriff parat haben, wenn man seinen Text mit einfachen kleinen Grafiken aufwerten oder auch nur einen Haken (✔) irgendwo einfügen möchte. Am weitesten verbreitet und an vielen Stellen verfügbar sind dabei die Unicode-Zeichen, die es bei Wikipedia in einer langen Liste gibt. Diese funktionieren normalerweise besser als die Windows-Schriftarten Windings oder Webdings, die nicht auf allen Computern vorhanden sind. Im Web kann man sowieso kaum jemals eine eigene Schriftart auswählen.

Der Schneemann ist nicht etwa ein eingebundenes Bild, sonder eines dieser Sonderzeichen. Er funktioniert sogar als Webadresse: www.☃.net Welche verfügbaren Schriftarten den Schneemann, und damit normalerweise erst recht die üblicheren Sonderzeichen unterstützen, kann man über eine Liste der installierten Schriftarten bei fileformat.info herausfinden.

Andererseits gibt es auch eine Reihe nützlicherer Symbole (Auswahl): ✂➡↭↑✪❺℡℻◒♷♣☄★♞♨✆✇

*̡͌l̡*̡̡ ̴̡ı̴̴̡ ̡̡͡|̲̲̲͡͡͡ ̲▫̲͡ ̲̲̲͡͡π̲̲͡͡ ̲̲͡▫̲̲͡͡ ̲|̡̡̡ ̡ ̴̡ı̴Je nach Konfiguration der Anwendung kann es allerdings auch Probleme mit der Darstellung der Sonderzeichen geben. Nicht jede Schriftart unterstützt auch alle Zeichen, speziell die wenig verwendeten Symbole sind nur in den Hauptschriftarten vorhanden. Aber manche Seiten deaktivieren die Verwendung von Sonderzeichen auch aus Sicherheitsgründen.

Online Finanzverwaltung

moneyIn vielen verschiedenen Bereichen geht der Trend weg von Desktopanwendungen hin zu internetbasierten Programmen und Funktionen. Einen Webmailer für E-Mails zu verwenden ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, langsam aber sicher verbreiten sich auch Online-Tools für Text- und Tabellenverarbeitung. Ich habe für die Finanzen bisher Quicken verwendet, aber auch die neue Version 10 scheint den gleichen Fehler wie die Vorgängerversion zu haben: Zwar ist der Funktionsumfang riesig, dementsprechend umständlich ist es aber zu bedienen. Es läuft schwerfällig und man sieht dem Interface das Alter an – Benutzerergonomie ist, entgegen der Werbeaussagen, so gut wie nicht vorhanden.

Ist eine Online-Finanzverwaltung besser? Mehr lesen »