Eine notwendige, aber nicht unbedingt erfüllende Aufgabe beim Verfassen eines längeren Textes ist das Erstellen des Literaturverzeichnisses. Alle im Text genannten Werke müssen im Verzeichnis aufgeführt werden, und zwar entsprechend der vorgegebenen Formalia.
Eine bei Juristen übliche und von der Zitierfibel empfohlene Zitierweise ist die Folgende:
Hilgendorf, Eric/Frank, Thomas/Valerius, Brian, Computer- und Internetstrafrecht, Berlin 2005.
Leider gibt keine einzige mir bekannte Bibliothek und kein Online-Buchhändler die Informationen zum Werk in dieser Form aus. Das resultiert in einem umständlichen Marathon aus Kopieren und Einfügen.
Jetzt gibt es mein neustes Projekt,
LitVZ.de – die Literaturverzeichnis-Suchmaschine! LitVZ listet die gefundenen Werke in der vorgegebenen Formatierung auf und erlaubt dadurch problemloses Kopieren und Einfügen der Daten in das eigene Literaturverzeichnis.
LitVZ greift auf die Amazon-Datenbank zurück, die leider sehr häufig manchmal nicht fehlerfrei ist. LitVZ versucht die Fehler teilweise zu verbessern, leider ist dennoch ab und zu manuelles Nachbessern gefragt.
Dafür gibt es ein sauberes Design ohne Schnickschnack. Einfach mal ausprobieren!
Auf der To-Do-Liste stehen allerdings noch folgende Punkte:
- “Über LitVZ.de”-Seite erstellen, worum geht es überhaupt?
- Ergebnisse verbessern
- Orte statt Verlage anzeigen
- Zwischen Autoren, Herausgebern etc. unterscheiden
- Sammelbände und Kommentare richtig zitieren
- Interface verbessern
- Mehr als 10 Ergebnisse anzeigen
- Original-Daten nach Klick anzeigen
- Widgets, Applets, Plugins und Hacks
- Feedback erleichtern
- Einträge direkt als falsch markieren oder verbessern, Speichern in einer Datenbank
- Feedback-Formular direkt in die Seite integrieren
- Andere Zitierweisen auswählen
- Umschalten zwischen verschiedenen Zitierstilen (Jura, Tabellenartig, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften)
- Original-Zitat und Datenbank-Zitat anzeigen
Wenn du weitere Verbesserungsvorschläge hast, sende sie mir bitte direkt oder über das Feedbackformular zu! Und wenn du dich mit Webprogrammierung (PHP) auskennst und mithelfen möchtest um LitVZ noch weiter zu verbessern, melde dich bitte unbedingt bei mir!

Ich war dann allerdings sehr positiv überrascht, ein kleines Tool zu finden, das die zusätzliche Funktion bereitstellt: Das
ProcSysClock
Es gibt tausende Tipps und Tricks um Procrastination (bzw. Aufschieberitis) zu überwinden. Eine weit verbreitete und sehr einfache Methode ist es, die Uhr eine gewisse Zeit vor zu stellen. Das klappt oft ganz gut.
Allerdings tritt dabei schnell ein Gewohnheitseffekt ein. Wenn man die Uhr 10 Minuten vor stellt, dann zieht man eben immer 10 Minuten ab – schon hat man wieder die richtige Uhrzeit und kann seine Aufgaben wie gewohnt aufschieben.
ProcSysClock
Der Gedanke dahinter ist Selbstmotivation durch Selbsttäuschung: “Habe ich noch die vollen 15 Minuten Zeit? Oder ist es wirklich schon so spät? Im Zweifel sollte ich lieber schnell arbeiten…” Sachen schnell noch in der letzten Sekunde erledigen? Viel Glück.
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