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	<title>ChrisJones.de &#187; moneystrands</title>
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		<title>Online Finanzverwaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 21:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In vielen verschiedenen Bereichen geht der Trend weg von Desktopanwendungen hin zu internetbasierten Programmen und Funktionen. Einen Webmailer für E-Mails zu verwenden ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, langsam aber sicher verbreiten sich auch Online-Tools für Text- und Tabellenverarbeitung. Ich habe für die Finanzen bisher Quicken verwendet, aber auch die neue Version 10 scheint den gleichen Fehler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-98" title="money" src="http://www.chrisjones.de/wp-content/uploads/2009/07/money.jpg" alt="money" width="48" height="48" />In vielen verschiedenen Bereichen geht der Trend weg von Desktopanwendungen hin zu internetbasierten Programmen und Funktionen. Einen Webmailer für E-Mails zu verwenden ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, langsam aber sicher verbreiten sich auch Online-Tools für <a href="https://docs.google.com/">Text- und Tabellenverarbeitung</a>. Ich habe für die Finanzen bisher Quicken verwendet, aber auch die <a href="http://amazon.de/o/ASIN/3835205382/ref=nosim/buythis-21">neue Version 10</a> scheint den gleichen Fehler wie die Vorgängerversion zu haben: Zwar ist der Funktionsumfang riesig, dementsprechend umständlich ist es aber zu bedienen. Es läuft schwerfällig und man sieht dem Interface das Alter an &#8211; Benutzerergonomie ist, entgegen der Werbeaussagen, so gut wie nicht vorhanden.</p>
<p>Ist eine Online-Finanzverwaltung besser? <span id="more-87"></span>Einerseits von Vorteil ist natürlich der Preis. Im hart umkämpften Online-Markt sind solche Dienste, besonders in der Entstehungsphase, üblicherweise kostenlos &#8211; Quicken schlägt mit 35-60 € zu Buche. Ebenfalls müssen sie besonders einfach und funktionsreich sein, wenn sie eine bedeutende Benutzerzahl anziehen wollen. Alleinstellungsmerkmal kann also nur eine besonders intuitive Bedienung oder schöne Grafikaufbereitung sein. Vorteil über Desktopanwendungen ist natürlich auch die ständige Verfügbarkeit von jedem Rechner aus, ohne zunächst mit Installationsroutinen kämpfen zu müssen. Diese Vorteile muss man mit den Nachteilen abwägen, etwa die Sicherheit und Privatheit der Finanzdaten oder der Abhängigkeit vom Anbieter, man verliert z.B. alle Daten, wenn der Dienst pleite geht. Auch hier gilt also: regelmäßige Sicherheitskopien über die Exportfunktion machen.</p>
<p>Also wo anmelden? Die einzigen deutschen Anbieter scheinen <a href="http://kontoblick.de/">Kontoblick</a> und <a href="http://myguv.de/">myGuV</a> zu sein. myGuV scheint allerdings noch nicht sehr weit entwickelt zu sein. Schade auch, dass ausgerechnet der Demozugang nicht funktioniert.</p>
<p><a href="http://kontoblick.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-88" title="kontoblick" src="http://www.chrisjones.de/wp-content/uploads/2009/07/kontoblick.png" alt="kontoblick" width="217" height="62" />Kontoblick</a> macht dagegen einen guten, modernen Eindruck. Die Vielzahl an Funktionen, etwa der automatische Abruf von Kontodaten, versprechen einen einfachen und umfassenden Überblick über die Finanzsituation. Der Dienst hat allerdings einen Haken: Man kann seine Finanzen (noch?) nicht manuell eingeben! Der Name ist wirklich Programm, der Blick geht über das (Bank-)Konto nicht hinaus. Zwar gibt es die Funktion <a href="http://kontoblick.de/funktionen/transaktionen">Transaktionen aufzuteilen</a>, wodurch man Bargeldabhebungen verschiedenen Ausgaben zuteilen kann. Allerdings finde ich es viel zu umständlich und gekünstelt, Barausgaben einer einzigen Kontoabhebung zuteilen zu wollen. Außerdem habe ich beispielsweise ein Kreditkartenkonto, das sich nicht über HBCI etc. abfragen lässt. Schade, aber ohne manuelle Eingabe ist der Dienst daher für mich derzeit nicht zu gebrauchen.</p>
<p>Auf dem amerikanischen Markt gibt es dagegen eine Vielzahl an Anbietern, etwa <a href="http://www.mint.com/" target="_blank">Mint</a>, <a href="http://www.wesabe.com/" target="_blank">Wesabe</a>, <a href="http://www.yodlee.com/" target="_blank">Yodlee</a>, <a href="http://www.buxfer.com/" target="_blank">Buxfer</a>, <a href="http://www.justthrive.com/" target="_blank">Thrive</a>, <a href="http://www.microsoft.com/money" target="_blank">Microsoft Money</a>, <a href="https://www.geezeo.com/" target="_blank">Geezeo</a> oder <a href="http://rudder.com/" target="_blank">Rudder</a>. Die meisten sind jedoch ausschließlich in US-$ oder erlauben auch keine manuelle Bearbeitung der einzelnen Einträge.</p>
<p><a href="https://money.strands.com/"><img class="alignright size-full wp-image-91" title="moneystrands-logo" src="http://www.chrisjones.de/wp-content/uploads/2009/07/moneystrands-logo.jpg" alt="moneystrands-logo" width="326" height="42" />MoneyStrands</a> ist ebenfalls eindeutig noch in der Entwicklungsphase. Hauptfunktion ist auch hier der automatische Kontoabgleich, leider werden nur US-Banken unterstützt. Allerdings ist hier eine manuelle Eingabe von Transaktionen möglich, auch in €. Der Dienst ist zwar aufgrund überladener Ajax-Funktionen noch etwas langsam, die Eingabe ist etwas kompliziert und teilweise stolpert man über kleine Fehler, die Hauptfunktionen sind jedoch verfügbar: Neben dem obligatorischen Kontoüberblick kann man Budgets für einzelne Kategorien oder Tags anlegen, Finanz-Alarme einrichten oder sich über die Community-Funktion mit anderen vergleichen.</p>
<p>Vorteil aller dieser Dienste ist, dass sie eine Exportfunktion für .cvs-Dateien haben. So kann man nicht nur regelmäßig Backups auf die lokale Festplatte speichern, sondern auch mit mehr oder weniger Aufwand zu anderen Diensten umziehen.</p>
<p>Egal welche Finanzverwaltungsmethode man letztendlich wählt &#8211; bewähren muss sie sich auf lange Sicht.</p>
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